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Lesungen

„Wege durch das Land“ - Literatur- und Musikfestival Herford

Anna Stieblich liest Werke von Tove Ditlevsen

Lesung am 15.9. 2026 in Herford in der Petrikirche im Rahmen des Literatur- und Musikfestivals Ostwestfalen-Lippe. Fotos: © WWDL

 

„Die aus Film und Fernsehen, unter anderem seit 18 Jahren als Rechtsmedizinerin in der Serie Soko Leipzig, bekannte Schauspielerin Anna Stieblich verbindet in ihrem Teil des Abends eindrucksvoll die durchaus direkten, teils harten Passagen aus dem autobiografischen Buch „Abhängigkeit“ mit Texten aus dem im Februar erschienenen Gedichtband „Da wohnt ein junges Mädchen in mir, das nicht sterben will“.
[…] Stieblich nimmt die Zuhörenden mit in die Zeit, als Dänemark die Befreiung von der deutschen Besatzung feiert, und Ditlevsen daran geht, sich ihren Platz als Künstlerin und als Frau in der patriarchalen Nachkriegswelt zu erkämpfen. […] Immer wieder streut Stieblich kurze lyrische Texte ein. Das Gedicht „Da ist eine Kerze in der Nacht, die brennt allein für mich“ etwa bringt die eigentümliche Mischung aus Einsamkeit, Sehnsucht und Selbstbehauptung auf den Punkt. […] Dazu kommt das „Duo Oxymoron“ mit Anna Steinkogler an der Harfe und Valentin Butt am Akkordeon. Sie begleiten die Textpassagen lautmalerisch, setzen musikalische Kontrapunkte und verbinden die Textpassagen mit ihrem virtuosen Stilmix aus Jazz, Klassik und zeitgenössischen Spieltechniken.“

Ralf Bittner, Neue Westfälische vom 16.09.2026


„Vierundzwanzig Stunden aus dem Leben einer Frau“

Anna Stieblich liest ihre Fassung aus „Vierundzwanzig Stunden aus dem Leben einer Frau“, eine Erzählung von Stefan Zweig über die Leidenschaftschaft des Spiels und die Abgründe des Begehrens. 1927 veröffentlicht, bleibt Zweigs differenzierte und poetische Beschreibung der menschlichen Suche nach Glück bis heute zutreffend. Eine Geschichte, spannend wie ein Krimi und zart wie ein Gedicht.

Idee: Martina Linn-Naumann für „Die Säule“ in Duisburg
Œil extérieur: Annett Kaiser, Dorothee Muschter

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Ich habe auch gelebt!

Der Briefwechsel zwischen Astrid Lindgren und Louise Hartung

Gelesen von Jacqueline Macaulay und Anna Stieblich

Uraufführung:
Théâtre National du Luxembourg, November 2020

“Jacqueline Macaulay und Anna Stieblich Lesung des Briefwechsels zwischen Astrid Lindgren und Louise Hartung verdichtet - emotional wie intellektuell- die Frage, wo Liebe und Freundschaft ununterscheidbar werden. Denkbar wird diese Grenze bzw. ihre Nicht-Existenz nicht zuletzt auch in den subtilen aber prägnanten Performances der Schauspielerinnen nicht bloß als Ausdruck individueller Verfaßtheiten, sondern als Symptom einer je anders gelagerten Sozialisation.”
Alejandro Bachman, Wien, März 2023



Mehr zur Lesung: "Ich habe auch gelebt" …

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